Allgemeine Geschäftsbedingungen

Diese AGB regeln die Zusammenarbeit zwischen LightCall und seinen Auftraggebern. Bitte lass sie vor Verwendung von einer Rechtsanwältin oder einem Rechtsanwalt prüfen.

Stand: August 2026

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen LightCall, [Firmenname und Anschrift] („LightCall“), und dem Auftraggeber über die Erbringung von Vertriebs- und Telefonie-Dienstleistungen.

Unsere Leistungen richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nur wirksam, wenn wir ihnen ausdrücklich schriftlich zustimmen.

Kontakt: E-Mail: info@lightcall.de

§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungsumfang

LightCall übernimmt den telefonischen Erstkontakt mit Leads des Auftraggebers, qualifiziert diese, dokumentiert die Gespräche und vereinbart – soweit möglich – Termine. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem individuellen Angebot bzw. der Leistungsbeschreibung.

Die Kontaktaufnahme erfolgt durch geschulte Mitarbeitende (keine KI-Sprachsysteme). Wir schulden eine sorgfältige Leistungserbringung, jedoch keinen bestimmten Verkaufserfolg.

§ 3 Reaktionszeit und Testaktion

Wir bemühen uns, eingehende Leads innerhalb von 5–10 Minuten während der vereinbarten Servicezeiten zu kontaktieren. Voraussetzung ist eine technisch korrekte und unterbrechungsfreie Übermittlung der Leaddaten durch den Auftraggeber.

Für die auf der Website beworbene Testaktion gilt: Erfolgt nach einer vollständigen und korrekten Eintragung innerhalb der Servicezeiten kein Anruf innerhalb von 10 Minuten, gewähren wir eine Gutschrift in Höhe von 10 €. Je Person und Unternehmen kann die Aktion einmalig in Anspruch genommen werden; Mehrfach-, Test- oder missbräuchliche Eintragungen sowie unzutreffende Kontaktdaten sind ausgeschlossen. Eine Barauszahlung ist nicht möglich.

§ 4 Mitwirkungspflichten des Auftraggebers

Der Auftraggeber stellt die für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Zugänge und Schnittstellen (z. B. CRM, Kalender, Lead-Quellen) rechtzeitig bereit und hält diese aktuell.

Der Auftraggeber sichert zu, dass die übermittelten Leads rechtmäßig erhoben wurden und die erforderlichen Einwilligungen für eine telefonische Kontaktaufnahme (§ 7 UWG, Art. 6 DSGVO) vorliegen. Er stellt LightCall insoweit von Ansprüchen Dritter frei.

§ 5 Vergütung und Zahlungsbedingungen

Die Vergütung erfolgt – soweit individuell vereinbart – erfolgsbasiert. Maßgeblich sind die im Angebot festgelegten Erfolgskriterien, Beträge und Abrechnungszeiträume. Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.

Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Zugang ohne Abzug zur Zahlung fällig. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen.

§ 6 Laufzeit und Kündigung

Der Vertrag beginnt mit Auftragsbestätigung und läuft für die vereinbarte Dauer. Ohne abweichende Vereinbarung kann er mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende gekündigt werden. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Kündigungen bedürfen der Textform.

§ 7 Datenschutz und Vertraulichkeit

Soweit LightCall personenbezogene Daten im Auftrag des Auftraggebers verarbeitet, schließen die Parteien vor Beginn der Verarbeitung einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Beide Parteien behandeln vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei zeitlich unbegrenzt vertraulich.

§ 8 Haftung

LightCall haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. Bei einfacher Fahrlässigkeit haften wir nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht) und begrenzt auf den bei Vertragsschluss typischerweise vorhersehbaren Schaden.

Eine Haftung für entgangenen Gewinn oder ausgebliebene Vertriebserfolge ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen. Die Regelungen des Produkthaftungsgesetzes bleiben unberührt.

§ 9 Referenznennung

LightCall darf den Auftraggeber mit Namen und Logo als Referenz nennen, sofern dieser dem nicht in Textform widerspricht.

§ 10 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist – soweit zulässig – [Ort des Firmensitzes].

Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Änderungen und Ergänzungen bedürfen der Textform.